Stress im Büro

Stress am Arbeitsplatz

8:30 Uhr Meeting mit der Abteilung, 9:15 Uhr Präsentation beim Kunden in der Zwischenzeit landen neue Projekte am Schreibtisch und der Chef braucht auch dringend ein Budget. Diese Situation kennen wir alle nur zu gut. Stress im Büro gehört mittlerweile häufig zum Alltag und wir machen uns nie Gedanken darüber, was er mit unserer Gesundheit macht. Frühestens bei den ersten Stress-Anzeichen reagieren wir und überlegen, was zu ändern ist.

 

Was sind die Gründe für Stress am Arbeitsplatz?

Es gibt unterschiedliche Ursachen, warum wir im Berufsleben gestresst sind. Neben den klassischen Faktoren wie Zeitdruck, die Vereinbarkeit zwischen den Arbeitszeiten und der Familie oder auch Überbelastung durch zu viele Projekte, gibt es eine Reihe an Gründe, die ebenfalls Stress verursachen können. Im Folgenden sind einige davon erwähnt:

  • schlechtes Arbeitsklima
  • Führungsverhalten der Vorgesetzten
  • das Aufgabengebiet ist nicht klar abgesteckt
  • Konflikte mit Arbeitskollegen oder Vorgesetzten
  • Arbeitsbedingungen
  • schlechte Bezahlung
  • schlechte interne Kommunikation
  • Machtkämpfe in der Firma
  • Zu wenig Unterstützung von Kollegen und Vorgesetzten

Gegen viele dieser Ursachen kann man kaum etwas tun. Dennoch gibt es einige Methoden, mit denen man sich den Arbeitsalltag stressfreier gestalten kann.

 

6 Tipps gegen Stress im Büro

1. Ordnung halten

Ein ordentlicher Schreibtisch ist nicht nur für den Chef und für Kollegen ein positives Zeichen. Er motiviert uns auch selbst. Tische mit stapelweisen Ordnern wirken sich negativ auf unsere Psyche aus und hinterlassen immer ein ungutes Gefühl. Deshalb abends immer den Schreibtisch aufräumen, die wichtigsten Unterlagen für den nächsten Tag vorbereiten und entspannt nach Hause gehen.

2. Delegieren

Wenn wir es gewohnt sind, Dinge selbst zu erledigen, tun wir uns schwer, etwas abzugeben. Gerade aber in stressigen Zeiten ist es hilfreich, kleine Teilaufgaben auszulagern. Wichtig ist, zu entscheiden, welche Aufgaben Kollegen übernehmen können und was selbst abgearbeitet werden muss.

3. Lerne zu Priorisieren

Jeder von uns kennt sie und verwendet sie auch: die ToDo-Listen. Oft wird das tolle Hilfsmittel aber falsch eingesetzt. Man schreibt alle Aufgaben auf und ist frustriert, wenn man nicht alles schafft. Der häufigste Fehler im Umgang mit ToDo-Listen ist die fehlende Priorisierung. Um Aufgaben erfolgreich umzusetzen, ist es wichtig, sich einerseits zu überlegen, wie lange man für die jeweilige Aufgabe braucht und andererseits, wie wichtig sie ist. Das Eintragen der neuen Kontakte vom letzten Event ist wahrscheinlich weniger hoch zu priorisieren als die Erstellung der Präsentation für den Kunden.

4. Multitasking war gestern

Viele Dinge gleichzeitig tun, klingt zwar schön, doch in Wahrheit verzögert es nur das Vorankommen und fördert Stress. Besser ist es, sich konzentriert an eine bestimmte Aufgabe zu setzen und alles andere danach zu erledigen. Also Telefon umleiten, Browserfenster schließen und Türe zumachen.

5. Pünktlichkeit

Unpünktlichkeit ist Stressfaktor Nummer 1 für viele Angestellte. Denn das Problem ist oft, dass man nicht überpünktlich sein will und aufgrund von verspäteten U-Bahnen oder Stau dann erst zu spät kommt. Und genau solche Situationen treiben unser Stresslevel nach oben. Deshalb einfach immer einen Puffer einplanen und entspannt in die Arbeit starten.

6. Pausen einlegen

Oft glauben wir, dass wir die anfallenden Aufgaben nur schaffen, wenn wir die Stunden durcharbeiten. Doch in Wahrheit braucht unser Körper und unser Kopf kurze Pausen. Schon allein eine kurze Kaffeepause mit einem Kollegen können helfen, Stress zu reduzieren.

Allen Ursachen von Stress im Job können wir ohnehin nicht entgehen, schon allein deshalb, weil wir auf viele Bereiche keinen Einfluss haben. Deshalb ist es umso wichtiger, Maßnahmen zu ergreifen, die wir selbst beeinflussen können. So geben Sie dem Stress von vornherein keine Chance.

 

 

Kategorie: Business